Eine schwindelerregende poetische Performance über die Ungleichgewichte in der heutigen Welt
In SymFolie wird der Zirkus zu einem Ort des Ungleichgewichts, an dem sich Massstäbe verschieben und Gewissheiten ins Wanken geraten. Zwischen Tanz, Akrobatik und clownesken Figuren inszeniert das Spektakel eine Welt, die von (tanzenden) Riesen beherrscht wird - welche nicht merken, was sie unter sich zertreten. Auf Augenhöhe des Publikums hingegen wird alles zu einem Wechselspiel zwischen Ausweichmanövern und ständiger Adaption. Getragen von einer spielerischen und zugleich bedrohlich wirkenden Szenografie, von zu gross gewachsenen Möbelstücken, schwebenden Körpern und umgekehrten Perspektiven, erkundet das Stück subtil jene Machtverhältnisse und Ungleichgewichte, die unsere Gesellschaft widerspiegeln. Inspiriert von der Absurdität Mani Matters und den Bildwelten von Stan Laurel und Oliver Hardy oder Saint-Exupéry, spielt sie mit den Kontrasten zwischen Humor und Gravität.