Ein geplanter Betrug, eine unerwartete Begegnung – Was bleibt, wenn die Masken fallen?
Ein junger, etwas unbeholfener Mann besucht im Auftrag seines Vorgesetzten dessen senile Mutter im Altersheim und gibt sich als deren Enkel aus. Seine Aufgabe ist es, für seinen Chef, der mit seiner Mutter zerstritten ist, deren Haus zu einem Spottpreis zu bekommen, was bei deren Vergesslichkeit kein Problem sein sollte.
Donnerstag, 1. Oktober 2026 um 19.30 Uhr im Equilibre. Doch diese ältere Dame ist bei weitem nicht so passiv wie angenommen. Redselig und unnachgiebig verwickelt sie den unbeholfenen Angestellten in Gespräche über Erinnerungen vergangener Tage, wodurch sich der junge Mann, zunehmend irritiert, in Widersprüche verstrickt. Die Sache nimmt ihren Lauf und der junge Mann verliert immer mehr den Boden unter den Füssen, denn auf solche Komplikationen war er nicht vorbereitet. Auch das Publikum kann kaum ahnen, welch unverhoffte Wendungen der von Witz getragene Dialog dieser beiden so unterschiedlichen Charaktere noch nimmt.
Charles Lewinskys Komödie besticht durch ihre Leichtigkeit und Unverfrorenheit, indem sie bei einem aktuellen Thema eine neue Perspektive aufzeigt.