Piazzolas ganze Sinnlichkeit in einer funkelnden poetischen Operita.
Mit María de Buenos Aires schufen Astor Piazzolla und Horacio Ferrer 1968 ein Werk zwischen Oper, Musical und roher Poesie, das sie als Operita bezeichneten. Ihre María ist surrealistisch, provozierend, urban und fantastisch, eine ständige Metamorphose, eine Stimme, die für jede Überraschung gut ist, sinnlich, poetisch und hochaktuell. Mit einer hervorragenden Besetzung und Musikern um William Sabatier ist diese stimmige Neuinszenierung von Amélie Parias perfekt auf Ferrers Text abgestimmt und lässt Raum für Geheimnis, Spannung und Taumel.