Pelléas et Mélisande

NOF – Nouvel Opéra Fribourg
Bild
p
Ort
Equilibre
Datum
Dauer
1h30
Tarifs
Volltarif
40
Ermässigter Preis
35
Kinderpreis
15

Es bleibt vieles im Unklaren in Pelléas et Mélisande : Niemand kennt die Herkunft der jungen Frau, die sich über ihre Vergangenheit in Schweigen hüllt, als der Jäger Golaud sie weinend im Wald bei einem Brunnen auffindet. Claude Debussys 1902 in Paris uraufgeführte Oper, die auf einem symbolistischen Theaterstück von Maurice Maeterlinck basiert, ist ein rätselhaftes Werk und gibt einige Rätsel auf. Mythen und UrStoffe sind in dieser Oper in einer Vielzahl ineinandergeflossen. Will man sich in dem Dickicht von Querbezügen ans Dechiffrieren machen, verheddert man sich zwangsläufig im symbolistischen Unterholz. Oder, wie Debussy über Maeterlinck sagte: Der Dichter sei einer, « der die Dinge nur halb ausdrückt und es mir erlaubt, meine Träume den seinen aufzupfropfen». Nicole Morel, Nicolas Stücklin und Julien Chavaz greifen auf Maeterlincks Text zurück und präsentieren eine musikalisch-dramatisch-visuelle Meditation rund um Pelléas und Mélisande, in der die Sänger von Tänzern und Schauspielern begleitet werden.

Koproduction: NOF – Nouvel Opéra Fribourg – Neue Oper Freiburg und Athénée Théâtre Louis-Jouvet, Paris.
 

Production
Mise en scène
Julien Chavaz et Nicole Morel
Composition Nicholas Stücklin
Scénographie Anneliese Neudecker
Maquillages, perruques Julia Kreuziger
Costumes Severine Besson
Lumières Eloi Ganini


Distribution
Mélisande 
Sarah Defrise
Golaud Charlotte Dumartheray
Yniold Aurélien Patouillard
Pelléas Vincent Casagrande
Arkel Kiyan Khoshoie